Einsatzberichte des Löschzuges Kempen

Einsätze August 2008


Hilfeleistung (Wasser / Sturm) am 04.08.2008 um 1:16 Uhr

Nach einem nächtlichen Gewitter musste der Löschzug Kempen zu zwei Einsatzstellen ausrücken. Ein Bewohner der Kerkener Straße wollte sich bei den Einsatzkräften des Löschzuges eine Pumpe und Schlauchmaterial ausleihen. Dieser Bitte konnte jedoch nicht entsprochen werden. Die zweite Einsatzstelle befand sich im Bereich der Kurfürstenstraße dort stand in zwei Häusern die Kellerräume je 5 – 10 cm voll mit Wasser. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte lief das Wasser bereits wieder über den hauseigenen Abfluss ab. Der Löschzug brauchte nicht mehr tätig werden. Nach ca. 45 Minuten waren die Einsätze abgearbeitet und die mit drei Fahrzeugen (RW 1, LF 16/12 und MTF) ausgerückten 18 Einsatzkräfte konnten zur Wache zurückkehren.

Hilfeleistung (Wasser / Sturm) am 04.08.2008 um 6:02 Uhr

Durch das Gewitter in der Nacht waren die LKW Laderampen eines Betriebes am Industriering Ost ca. 90 cm hoch voll Wasser gelaufen. Um den betrieblichen Ablauf zu gewährleisten, wurden vom Löschzug Kempen die Feuerlöschkreiselpumpen des LF 16/12 und des TLF 16/25, sowie eine Tauchpumpe eingesetzt um den betroffenen Bereich zu entwässern. Nach 6 ½ Stunden konnten die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben werden und die 10 Einsatzkräfte einrücken.

Hilfeleistung (Wasser / Sturm) am 04.08.2008 um 13:20 Uhr

Auch dieser Einsatz wurde durch das nächtliche Gewitter ausgelöst. Im Keller der Erich Kästner Realschule hatte sich ca. 5 cm hoch Wasser gesammelt. Mit Hilfe eines Wassersaugers wurde der Keller so gut es ging trocken gelegt. Damit waren die vier Feuerwehrangehörigen, die mit zwei Fahrzeugen (GW-G und MTF) vor Ort waren, eine Stunde und 15 Minuten beschäftigt. Dann konnten sie wieder einrücken.

Brandeinsatz (Mittelbrand) am 05.08.2008 um 23:29 Uhr

In einem ausgebauten Dachstuhl eines Hauses an der Hülser Straße war ein Feuer ausgebrochen. Alle Bewohner hatten selbstständig das Haus verlassen, bevor die Feuerwehr eintraf. Eine Bewohnerin musste vor Ort notärztlich Versorgt werden und wurde anschließend vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Zwei Trupps gingen unter PA (umluftunabhängiges Atemschutzgerät) mit Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung in das Dachgeschoß vor. Nach kurzer Zeit war das Feuer unter Kontrolle. Die Zwischendecke wurde geöffnet um Glutnester aus zu schließen. Außerdem wurden die Räume abschließend mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Insgesamt dauerte der Einsatz eine Stunde und 5 Minuten. Es waren 33 Feuerwehrkräfte des Löschzuges Kempen mit fünf Fahrzeugen (LF 16/12, TLF 16/25, DL (K) 23/12, RW 1 und MTF) an der Einsatzstelle. Des weiteren waren die Löschgruppe Unterweiden, der Wehrführer der Feuerwehr Kempen, die Polizei, die Kriminalpolizei, die Stadtwerke und die Presse an der Einsatzstelle vertreten.


Brandeinsatz (Alarm über Brandmeldeanlage) am 07.08.2008 um 18:20 Uhr


In einem Baumarkt an der Kleinbahnstraße hatte die Sprinkleranlage den Alarm ausgelöst. Beim Eintreffen der Feuerwehr war ein Fließgeräusch in der Sprinkleranlage zu hören. Der Markt wurde von vier Trupps begangen, es konnte jedoch kein Wasseraustritt festgestellt werden. In Sprinklerzentrale wurde außerdem der Wasservorratsbehälter der Sprinkleranlage leer vorgefunden. Der Einsatzleiter klärte den Betreiber darüber auf, dass die Anlage zur Zeit nicht voll funktionsfähig sei und umgehend gewartet werden müsste. Die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben und nach ca. 50 Minuten konnten die mit vier Fahrzeugen (LF 16/12, TLF 16/25, DL (K) 23/12 und RW 1) angerückten 15 Feuerwehrangehörigen diese wieder verlassen.

Hilfeleistung (Öl) am 10.08.2008 um 11:42 Uhr

Durch Undichtigkeit am Motor eines PKW wurde im Bereich des Lindenwegs eine Ölspur verursacht. Diese wurde mittels Bindemittel abgestreut. Unter das Auto wurde eine Auffangwanne gestellt, um die Reste des auslaufenden Diesels aufzufangen. Im Einsatz waren 23 Feuerwehrkräfte mit drei Fahrzeugen (RW 1, TLF 16/25 und LF 16/12) Nach ca. 50 Minuten konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

Brandeinsatz (Kleinbrand B) am 10.08.2008 um 19:18 Uhr

Der Löschzug Kempen wurde am frühen Abend zu einer Imbissstube in der Umtraße gerufen. Dort war es im Bereich einer Friteuse zu einem Brand gekommen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte es im Bereich der Dunstabzugsanlage oberhalb der Friteuse. Das Feuer hatte auch schon auf zwei Zwischendecken übergegriffen.
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Amtshilfe für die Polizei am 13.08.2008 um 15:29 Uhr

Auf dem Gelände des Berufskollegs Kempen, wurde ein Gefäß mit 200 Gramm getrockneter Prikinsäure, durch Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes sprengten. Die Feuerwehr unterstützte die Kollegen der Polizei bei der Sperrung eines Parkplatzes an der Schule. Außerdem wurde, mittels des GW – Logistik, Stroh heran geschafft. Dieses diente bei der Sprengung als Dämmmaterial. Der Löschzug Kempen war eine Stunde und 10 Minuten mit 11 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen (LF 16/12 und GW – Logistik) vor Ort.

Hilfeleistung (Wasser; Sturm) am 13.08.2008 um 18:27 Uhr

Am Kuhtor war durch den Starkwind ein Ast eines Baumes abgeknickt und drohte herunter zustürzen. Mittels einer Motorsäge wurde der Ast, von der Drehleiter aus, abgesägt. Dieser Einsatz konnte nach 30 Minuten beendet werden. Der Löschzug war mit zwei Fahrzeugen und sechs Einsatzkräften vor Ort.

Brandeinsatz (Alarm über Brandmeldeanlage) am 13.08.2008 um 18:40 Uhr

Das LF 16/12 und das TLF 16/25 befanden sich noch auf der Anfahrt zum Kuhtor als sie von der Leitstelle Viersen zu einer Firma an der St. Huberter Straße umgeleitet wurden. In einem Produktionsgebäude hatte ein Feuermelder den Alarm ausgelöst. Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Erkundung in die Halle vor. Der auslösende Melder konnte gefunden werden, die Ursache für den Alarm jedoch nicht. Die Anlage konnte zurückgestellt werden und wurde an den Betreiber übergeben. Es waren 18 Einsatzkräfte, mit den oben genannten zwei Fahrzeugen, ca. 45 Minuten in diesem Einsatz gebunden.

Hilfeleistung (Verkehrsunfall) am 15.08.2008 um 19:13 Uhr

Alarmierung des Löschzuges Kempen zu einem Hilfeleistungseinsatz nach Verkehrsunfall. Von der Polizei wurde der Löschzug Kempen, mit RW1, LF16/12, TFL 16/25 und MTF und mit 22 Feuerwehrmännern (SB) ohne Dringlichkeit zur Säuberung der Straße nach Verkehrsunfall an gefordert. An der Einsatzstelle, wurde auf einer Straßenlänge von ca. 100 Metern, eine größere Menge Glasscherben zusammengekehrt. Diese stammten von geplatzten PKW- und Busscheiben der Unfallfahrzeuge. Die Einsatzstelle konnte nach ca. 25 Minuten an den Bauhof übergeben werden.

Brandeinsatz (Mittelbrand) am 16.08.2008 um 15:37 Uhr

Alarmierung mit dem Alarmstichwort "Flächenbrand" für den Löschzug Kempen und die Gruppe Unterweiden. An der St. Töniser Straße brannte eine Fläche von ca. 100 m⊃2; eines abgeernteten Getreidefeldes. Beide Einheiten waren mit TLF 16/25, LF 16/12 und TST-W und 24 Feuerwehrangehörigen an der Einsatzstelle. Zur Brandbekämpfung des Flächenbrandes wurden zwei Schnellangriffs – Rohre vorgenommen. Das Löschwasser wurde aus den auf den Löschfahrzeugen mitgeführten Löschwassertanks entnommen. Nach ca. 40 Minuten konnte dieser Einsatz beendet werden.

3 Einsätze innerhalb von 7 Stunden in der Zeit vom 28. auf den 29. August 2008

Zu drei Einsätzen in kurzer Reihenfolge wurde der Löschzug Kempen alarmiert. Um 20:23 hatte die Brandmeldeanlage einer Firma im Industriegebiet ausgelöst. Mit drei Fahrzeugen rückten 14 Mann aus und konnten nach 20 Minuten feststellen, dass keine weitere Gefahr vorlag.

Dieser Einsatz konnte beendet werden, bis um 01:30 Uhr wieder die Piepser schrillten. Der Löschzug wurde zu einem schweren Verkehrsunfall gerufen. Auf der Kreuzung B9 Ecke Hülser Landstraße war es zu einem Zusammenprall zwischen einem PKW und einem LKW gekommen. Für zwei auf der Beifahrerseite sitzende Frauen aus St. Hubert kam leider jede Hilfe zu spät. Die beiden Fahrer konnten schwer verletzt befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Bevor der Einsatz beendet werden konnte, musste die Einsatzstelle zur Spurensicherung durch die Polizei ausgeleuchtet werden. So vergingen 4 Stunden, bis der Einsatz der 24 Mann beendet werden konnte. Diese waren mit 5 Fahrzeugen an der Einsatzstelle und wurden noch durch einen Kranwagen der Feuerwehr Krefeld unterstützt.

Um 06:56 dann ein verdächtiger Gasgeruch am Blatendoop. Durch herab fallende Steine war die Hauseinführungsmuffe der Gaszuführung beschädigt worden. Messungen im Keller konnten jedoch für Entwarnung sorgen, so dass die Einsatzstelle an die Stadtwerke übergeben werden konnte. 8 Mann hatten erneut 20 Minuten zu tun.